Motorradausflug ins Allgäu

22.05.2020 – Es war mal wieder soweit. Unser bayerischer Ministerpräsident hat die Corona Regeln gelockert und so konnten wir eine kleine Runde mit den Motorrädern ins Allgäu planen.

Treffpunkt Altusried im Allgäu (bei Kempten)
Klein aber fein. Honda mit DCT Getriebe
Pause / Mittagessen in der Badwirtschaft Malleichen
Andrea mit Ihrer umgebauten Triumph auf der ersten längeren Tour
Verabschiedung in Ottobeuren

1. Motorradausfahrt der SHG 2018

06.05.2018

Am Sonntag trafen sich 7 Einbeinige der SHG Landsberg zum ersten Motorradausflug 2018 in Wertingen.  Das Wetter spielte mit und somit konnte die erste gemeinsame Tour 2018 starten.

Um 10 Uhr trafen wir alle bei Lydia ein. Schnell noch vollgetankt und los ging es. Andrea hatte eine schöne Tour ins Donau-Ries geplant und fuhr als Tourguide mit ihrer Africa Twin vorneweg.

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4. Peers im Krankenhaus Schulung

Vom 17.11. bis 18.11.2017 fand im UKB (Unfall Krankenhaus Berlin) die 4. Schulung Peers im Krankenhaus statt. Aus der SHG Landsberg nahmen Michaela Bienert, Martin Krüger und Oliver Decker teil. Für alle Beteiligten war es ein informationsreiches Wochenende mit wertvollen Erfahrungsberichten der Teilnehmer. Auf dem Abschiedsfoto vor dem Abacus Tierpark Hotel kann man sehen, dass wir viel Spaß hatten.

2017-11_flyer_PiK-Programm v2.1

Motorradtestfahrt

Das Wetter war auf unserer Seite als wir uns am 15.07. 2013 in Königsbrunn getroffen hatten. Wir waren insgesamt 10 Teilnehmer, 6 davon wollten gern mal die Honda NC700 X, Crosstourer 1200 und die Aprillia Mana auspobieren.

Nachdem wir alle Papiere fertig gemacht und uns die Maschinen haben erklären lassen, sind wir auf einen großen Parkplatzt direkt an einem Feldweg gefahren, der war genau richtig zum testen und probieren.

Ok wer macht den Anfang…..
nach Austausch über die Unterschiede, wie Leistung, Höhe, Handling und vieles mehr haben wir uns getraut. Jeder für sich auf dem Parkplatz, Weg, Landstrasse oder die B17, alles wurde probiert. Drei von uns hatten Ihre eigenen zum Teil umgebauten Maschinen mit worüber wir uns natürlich auch ausgetauscht hatten, wichtig war dabei Getriebe, Schaltung, Ständer, Blinkerumbau, Fussablage und vieles mehr. „Motorradtestfahrt“ weiterlesen

SHG ProThesenBewegung nun auch in München

Mit einem Infoabend im Selbsthilfezentrum (SHZ) startete am Freitag, 13.12.2012 die zweite Selbsthilfegruppe der „ProThesenBewegung“, einer Vereinigung von arm- und beinamputierten Menschen, die damit nun auch in der Landeshauptstadt München vertreten ist. 

Vorgestellt wurde die neue Selbsthilfegruppe durch eines der aktiven Mitglieder, Hannelore Dietrich in Vertretung der Gründerin der Landsberger Gruppe, Michaela Bienert und der Leiterin Kerstin Schulz. „Ziel und Zweck der Gruppen ist, eine Plattform zu bieten, auf der man andere Betroffene treffen kann, Erfahrungen austauschen und sich über Probleme aber auch Chancen informieren kann“, so Dietrich. „Grundlegend aber ist, dass wir den Menschen Mut machen wollen, ein positives, aktives Leben zu führen und damit ein ganzes Stück Lebensqualität zu gewinnen. Dass dies trotz Prothese möglich ist, hat da beispielsweise die Wanderung des Oberschenkelamputierten Roland Zahn vom Bundesverband für Menschen mit Arm und Beinamputationen eindrucksvoll gezeigt. Er ist im Sommer dieses Jahres fast??? 2.000 Kilometer quer durch Deutschland gewandert, um auf die Situation der Amputierten aufmerksam zu machen. Das ist natürlich ein Extrembeispiel, aber es gibt Mut, das eigene Schicksal anzunehmen und positiv damit umzugehen“.

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Kitesurfen mit Oberschenkelprothese

von Kerstin Schulz
Brouwsersdam, 16. u. 17. Juni 2012

Ein Traum wurde wahr. Seit über 4 Jahren habe ich auf diesen Moment gewartet. Als dann am 13. Juni der Anruf kam war ich ganz aus dem Häuschen. Und dann am Strand, nach anfänglichem Muffensausen war alles (fast) wie früher. Aber zunächst mal zum Anfang.

Ich bin ja nun seit gut 2 Jahren amputiert und auch davor schon ein paar Jahre im Krankenhaus. Aber bevor meine Klinikodyssee begann, war ich begeisterte Kitesurferin. Da es sich bei mir um eine geplante Amputation handelte, war für mich von Beginn an klar: Ich komme wieder auf’s Wasser.

Natürlich gab es einige Hürden zu überwinden. Eine Prothese musste her, die auch den extremen Belastungen des Kitesports standhalten würde. Im Internet informierte ich mich gründlich und hatte schließlich Kontakt zur Firma O.T.W. in Minden (Ost-Westfalen). Hierhin schickte ich nach telefonischer Rücksprache mein Rezept. Nun musste nur noch die Krankenkasse zustimmen. Nach einigen zähen Verhandlungen war es dann soweit. Ich bekam eine Kostenübernahme, allerdings ohne Schaft. Aber was soll’s, so dachte ich mir, ich hatte ja noch einen zu Hause.

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